Corona-Maßnahmen im Seelsorgeraum Am See

Ab Montag, den 22. November 2021 gilt in Österreich wieder ein strenger Lockdown. Bis zur Bekanntgabe der getroffen Maßnahmen der Diözese Eisenstadt, gelten folgende Maßnahmen in unserem Seelsorgeraum Am See.

 

  • Entfall der Wochentagsmessen

 

  • An Sonntagen gilt ab sofort bei Gottesdiensten 2-Meter-Abstand, jede 2. Bank wird gesperrt, niemand darf stehen, FFP2-Maske ist verpflichtend.

 

  • Begräbnisse können vorerst gefeiert werden – mit 50 Personen, der Sarg befindet sich in der Kirche.

 

  • Tauffeiern sind bis auf weiteres nicht möglich!

Neue Rahmenordnung der Bischofskonferenz

ab 21. November 2021

Mit dieser Rahmenordnung reagieren die Bischöfe Österreichs auf die aktuelle epidemiologische Situation. Um niemanden von der Feier öffentlicher Gottesdienste von vornherein auszuschließen, ist die Teilnahme weiterhin ohne Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne der aktuellen staatlichen Verordnung zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 (d.h. ohne 2G- bzw. 3G-Nachweis) möglich. Damit Gottesdienste aber ohne Gefährdung und in Würde gefeiert werden können, müssen unten stehende Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Wesentliche Voraussetzungen sind Eigenverantwortung und Rücksichtnahme.

 

Der Diözesanbischof (Ortsordinarius) kann auf Grundlage dieser Rahmenordnung Detailbestim- mungen für die Pfarren in einer Region und gegebenenfalls in der gesamten Diözese erlassen.

 

Diese Rahmenordnung gilt für gottesdienstliche Feiern. Für andere kirchliche Veranstaltungen (Pfarrcafe, Gruppentreffen, Kirchenkonzerte, Chorproben2 etc.) gelten die staatlichen Regelungen für den jeweiligen Veranstaltungstyp. Für Schulgottesdienste gelten die Regelungen dieser Rah- menordnung in Verbindung mit den allfälligen diözesanen Vorgaben für Gottesdienste und den Re- gelungen des BMBWF für den Schulbetrieb. Konkretisierungen werden von den diözesanen Schul- ämtern herausgegeben.

Für öffentliche Gottesdienste gelten – vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rechtslage – folgende Regelungen:

Allgemeine Regeln

  • Vorgeschrieben ist ein Abstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, von mindestens 2 Metern. Dafür sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen (z.B. Absperren von Kirchenbänken). Der in dieser Rahmenordnung festgelegte Mindestabstand darf unterschritten werden, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – da- bei muss jedoch eine FFP2-Maske getragen werden (vgl. Konkretisierungen unten).
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist während des gesamten Gottesdienstes (auch bei Gottes- diensten unter freiem Himmel) verpflichtend.

Ausnahmen:

  • Kinder ab dem vollendeten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sowie Schwangere dürfen auch einen Mund-Nasen-Schutz („MNS“) tragen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren und Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können.
  • Soweit für das Wahrnehmen der liturgischen Dienste (Priester, Lektor/Lektorin, Kan- tor/Kantorin ) das Tragen der FFP2-Maske während der Feier nicht möglich ist, sind diese für den unbedingt notwendigen Zeitraum davon befreit, müssen aber zur Kompensation ausreichende Sicherheitsabstände und die im Folgenden ausgeführ- ten Konkretisierungen für Handlungen im rituellen Vollzug einhalten.

−    Liturgische Dienste – insbesondere jener von Ministrantinnen und Ministranten – sind we- sentlich und erwünscht.

−    Der Vorsteher und alle weiteren liturgischen Dienste müssen folgende Vorgaben einhalten:

  • 3G-Nachweis“ (Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne der

aktuellen staatlichen Verordnung zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19);

  • Gründliches Waschen (mit Warmwasser und Seife) oder Desinfizieren der Hände un- mittelbar vor dem Beginn der

Der Vorsteher der Feier ist dafür verantwortlich, dass die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert wird.

− Beim Kircheneingang müssen gut sichtbar Desinfektionsmittelspender bereitgestellt wer- den; auch bei Gottesdiensten unter freiem Himmel muss die Möglichkeit zum Desinfizieren der Hände an geeigneter Stelle bereitgestellt werden.

Flächen oder Gegenstände (z.B. Türgriffe, aber auch Bücher, Bänke, Ambo), die wiederholt berührt werden, müssen häufig gereinigt und desinfiziert werden.

− Tücher zur Reinigung von Kelchen und Schalen, sowie die Tücher für die Händewaschung sollen nach jedem Gottesdienst gewaschen werden.

−    Die Kirchen müssen vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich durchlüftet werden.

−    Ein Willkommensdienst aus der (Pfarr-)Gemeinde als Service am Kircheneingang bzw. bei

 

Gottesdiensten unter freiem Himmel soll die Ankommenden empfangen, auf die Bestim- mungen hinweisen und für Fragen zur Verfügung stehen.

− Die Weihwasserbecken sollen geleert und gereinigt sein. Das Besprengen von Personen und Gegenständen mit frischem Weihwasser ist unbedenklich. Weihwasser in abgedeckten Be- hältnissen soll zur Mitnahme für die Verwendung zuhause angeboten werden, wenn es über einen Hahn entnommen werden kann.

Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, muss auf die Teilnahme an einer gemeinsamen Gottesdienstfeier verzichten und kann – zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen – keinen liturgischen Dienst aus- üben.

Wer aus gesundheitlichen Gründen Bedenken hat oder verunsichert ist, ist eingeladen, daheim als Hauskirche Gottesdienst zu halten und sich im Gebet mit anderen zu verbinden; dafür können Videomeetings und Gottesdienstübertragungen (Radio, Fernsehen, Live- stream3 etc.) eine Unterstützung sein. Hilfestellungen für das Feiern von Hausgottesdiensten werden über www.netzwerk-gottesdienst.at angeboten.

−    Die Pfarren halten ihre Kirchen tagsüber offen und laden zum persönlichen Gebet ein.

Regelungen zur liturgischen Musik

Gemeindegesang

Gemeinsames Singen und Sprechen sind wesentliche Bestandteile der liturgischen Feier. Aufgrund der aktuellen Situation ist der Gemeindegesang zwar möglich, muss aber in Hinblick auf dessen Dauer und Umfang stark reduziert und unter besonderer Berücksichtigung der für den Ablauf der Feier notwendigen Gesänge eingeschränkt werden.

Chorgesang

Aufgrund der aktuellen Situation muss der Chorgesang unterbleiben. Nicht betroffen davon ist der Gesang von (bis zu vier) Solisten sowie Instrumentalmusik (Orgel und bis zu vier Soloinstrumente). Der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (2G-Nachweis im Sinne der aktuellen staat- lichen Verordnung zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19), muss bei der Leitung dokumen- tiert sein.

Die Einhaltung des Abstands von mindestens 2 Metern ist erforderlich. Für die Dauer des Singens ist keine FFP2-Maske vorgeschrieben. Wenn der Abstand von 2 Metern im Ausnahmefall geringfügig un- terschritten wird, müssen auch beim Singen FFP2 Masken getragen werden.

(Vgl. zur liturgischen Musik auch die Detailinformationen auf der Website der Österreichischen Kirchenmusikkommission, abrufbar unter www.kirchenmusikkommission.at);

Konkretisierungen für die einzelnen Feierformen

Messfeier

− Als Friedenszeichen sind das gegenseitige Anblicken und Zuneigen und die Zusage des Frie- dens möglich.

− Körbchen für die Kollekte werden nicht weitergereicht, sondern z.B. am Ein- und Ausgang auf- gestellt.

− Die Hostien werden in der Sakristei vom Zelebranten oder anderen dazu Beauftragten nach Reinigen und Desinfizieren der Hände in die Hostienschale gelegt. Auf einer separaten Patene bereitet er eine eigene (große) Hostie, die er dann bei den Einsetzungsworten erheben, beim Agnus Dei brechen und schließlich selbst konsumieren wird.

− Während des Hochgebetes bleibt die Schale mit den Hostien für die Mitfeiernden zur Mini- mierung der Übertragungsgefahr durch den Sprechakt bedeckt.

−  Der Vorsteher kommuniziert in der vorgesehenen Weise, legt an der Kredenz die FFP2-Maske an und wäscht sich gründlich die Hände (mit Warmwasser und Seife) oder desinfiziert sie. Dann nimmt er am Altar die Abdeckung von der Hostienschale.

− Das Waschen oder Desinfizieren der Hände gilt auch für alle anderen Kommunionspender; sie empfangen die Kommunion aus hygienischen Gründen erst nach dem Kommuniongang der Gemeinde.

−    Beim Kommuniongang sind aus hygienischen Gründen folgende Regeln zu beachten:

  • Beim Gang zur Kommunion ist ein ausreichender Abstand einzuhalten;
  • Handkommunion ist dringend empfohlen;4
  • mit der heiligen Kommunion in den Händen treten die Gläubigen ausreichend weit zur Seite, um in Ruhe und Würde die Kommunion zu empfangen, was mit einem leichtenAnheben der FFP2-Maske möglich

Feier der Tagzeiten und Wort-Gottes-Feier

Unter Berücksichtigung der aktuellen allgemeinen Vorgaben können die Gestaltungsmöglichkeiten, die die Wort-Gottes-Feier und die Tagzeitenliturgie bieten, ausgeschöpft werden.

Feier der Taufe

− Bei Tauffeiern muss mit der Tauffamilie im Vorfeld ein Präventionskonzept abgesprochen werden (vgl. Präventionskonzept für religiöse Feiern aus einmaligem Anlass).

− Für die musikalische Gestaltung gelten die oben beschriebenen allgemeinen Regeln.

− Es ist angeraten, die im Rituale vorgesehenen Stationen im gesamten Kirchenraum (Eingang, Verkündigungsort, Taufort, Altar) tatsächlich zu nutzen.

− Das Bezeichnen mit dem Kreuz durch den Vorsteher und andere Mitfeiernde ist mit FFP2- Maske möglich, nachdem die Hände vorher desinfiziert wurden.

− Beim Gebet zur Bewahrung vor dem Bösen streckt der Priester/Diakon in größerem Abstand die Hand aus, ohne das Kind zu berühren.

− Das Taufwasser wird für jede Tauffeier eigens bereitet und gesegnet. Beim Übergießen mit Wasser und der anschließenden Salbung ist eine FFP2-Maske für den Taufspender verpflich- tend.

− Bei der Salbung mit Chrisam und beim Anlegen des Taufkleides werden zunächst im gebote- nen Abstand die Begleitworte gesprochen und anschließend die rituelle Handlung in Stille voll- zogen.

− Der Effataritus ist gemäß Feier der Kindertaufe fakultativ, die Berührung von Ohren und Mund soll während der Zeit der Pandemie unterlassen werden. Es steht aber nichts dagegen, mit den Worten an die Berührung zu erinnern, die Jesus vollzogen hat.

Feier der Trauung

Im Vorfeld muss mit dem Brautpaar ein Präventionskonzept abgesprochen werden (vgl. Präventionskonzept für religiöse Feiern aus einmaligem Anlass).

−    Für die musikalische Gestaltung gelten die oben beschriebenen allgemeinen Regeln.

−    Ein Spalier der Gäste kann unter Einhaltung eines ausreichenden Abstands stattfinden.

Feier des Sakraments der Versöhnung

− Die Beichte kann nur außerhalb des Beichtstuhles stattfinden, bevorzugt in einem ausreichend großen und gut durchlüfteten Raum, in dem ausreichende Abstände gewahrt bleiben können.

− Hilfreich kann das Aufstellen einer Plexiglasscheibe auf einem Tisch in der Mitte sein; andern- falls ist das Tragen einer FFP2-Maske notwendig.

Krankenkommunion, Viaticum und Feier der Krankensalbung

− Bei der Krankenkommunion (und beim Viaticum) außerhalb von Krankenhäusern und Pflege- heimen muss im Vorfeld der Besuch mit den Angehörigen gut besprochen und vorbereitet werden.

− Vor und nach den liturgischen Vollzügen wäscht der Priester gründlich die Hände oder desin- fiziert sie.

Begräbnisse

Für Totenwache, Begräbnismesse oder Wort-Gottes-Feier in der Kirche gelten die Regeln die- ser Rahmenordnung; für die musikalische Gestaltung gelten die oben beschriebenen allgemei- nen Regeln.

−    Am Friedhof und in Aufbahrungshallen gelten die staatlichen Vorgaben.