Frauenbotschaft von Velencija Brettlecker
Mutig Spuren hinterlassen
Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Mut stammt aus dem Indogermanischen und heißt so viel wie „sich mühen“, „starken Willens sein“ oder „heftig nach was streben“.
Kleine Kinder machen die ersten Schritte, ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, dass sie scheitern könnten. Sie setzen einen Fuß vor den
anderen und fallen immer wieder hin. Sie versuchen es so lange, bis sie erfolgreich sind. Sie bemühen sich, sind starken Willens und streben ganz heftig danach mehrere Schritte zu gehen, ohne hinzufallen. Sie sind mutig.
Auf Sportplätzen oder in Turnhallen kann man ähnliches beobachten. Hier sind die Kinder schon älter, sie können definitiv schon laufen und möchten eine Sportart erlernen. Egal ob als Einzelkämpfer oder als Teil eines Teams, sie wollen gut darin sein, wenn nicht sogar die oder der Beste. Sie trainieren fleißig und investieren viel Zeit in ihren Sport. Sie bemühen sich, sind starken Willens und streben danach ihren Beitrag zu leisten für die Mannschaft oder ganz vorne dabei und erfolgreich zu sein. Sie sind mutig.
Eines haben diese Kinder gemeinsam. Sie haben Menschen um sich, die sie ermutigen. Sie werden von ihnen unterstützt, geleitet und geführt. Sie werden in schlechten Zeiten getröstet und ermuntert weiterzumachen. Diese Menschen sind für sie da und fördern die Kinder nach deren Bedürfnissen. Sie hinterlassen Spuren in ihrem Leben, damit diese Kinder mutig sein können und ihre eigenen Spuren hinterlassen können.
Werden wir wie diese Kinder. Werden wir mutig und lassen wir uns vertrauensvoll darauf ein, dass da einer da ist, der uns unterstützt, leitet und führt. Damit wir mutig unseren Weg gehen, hinterlässt er seine Spuren in unserem Leben. Jesus.