Information zu kirchlichen Feiern
in der Zeit des Lockdown

17. November - 6. Dezember 2020

In Hinblick auf den österreichweiten Lockdown sind die österreichischen Bischöfe mit der Regierung

übereingekommen, öffentliche Gottesdienste vorübergehend und befristet bis zum Ende dieses Lockdown auszusetzen.

 

    Möglich ist ein nicht öffentlicher Gottesdienst am Sonntag, der von einer kleinen Gruppe (höchstens 5 bis 10 im Vorhinein namentlich festgelegte Personen inkl. Vorsteher) stellvertretend für die ganze Gemeinde gefeiert wird.

 

    Für Beichte, Krankensalbung, Aussprache und seelsorgliche Anliegen stehen Pfarrmoderator Michael Wüger
(0676 880 701 240) und Kaplan Julian Heissenberger (0664 308 29 96) gerne zur Verfügung. Eine
vorherige Anmeldung wird erbeten.

 

    Bei Begräbnisse sind bis zu 50 Personen zugelassen. Dies gilt auch für das Requiem und die Wort-Gottes-Feier unmittelbar vor und nach der Bestattung.

 

    Taufen und Trauungen sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

 

    Informationen zu Online- und Fernsehgottesdiensten finden Sie auf der Homepage des Seelsorgeraumes (www.seelsorgeamsee.at). Hier sind auch Angebote für die Hauskirche in den Familien zu finden.

 

   Es gibt in der Zeit des Lockdown keinen Parteienverkehr in der Pfarrkanzlei. Die Pfarrkanzlei ist unter der Telefonnummer 02167 7200 erreichbar.

 

                          
                                      Mit herzlichen Segengrüßen

 

 

MMag. Michael Wüger                                                    Mag. Julian Heissenberger

Pfarrmoderator                                                              Kaplan

Covid 19-Rahmenordnung ab 17. November

In Hinblick auf den österreichweiten Lockdown und vor dem Hintergrund der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung sind die österreichischen Bischöfe mit der Regierung übereingekommen, öffentliche Gottesdienste vorübergehend und befristet bis zum Ende dieses Lockdown (voraussichtlich 6. Dezember) auszusetzen.

 

Die Kirchen stehen tagsüber weiterhin für das persönliche Gebet offen.

 

Zulässig ist die Feier nicht öffentlich zugänglicher Sonntagsgottesdienste im kleinsten Kreis. Für diese gelten die folgenden Bestimmungen:  

 

     Möglich ist nur ein nicht öffentlich zugänglicher Gottesdienst, der von einer kleinen Gruppe (höchstens 5–10 im Vorhinein namentlich festgelegte Personen inkl. Vorsteher) stellvertretend für die ganze Gemeinde gefeiert wird.

       Es muss Vorkehrung dafür getroffen werden, dass sich für die Dauer der Feier keine weiteren Personen im Kirchenraum aufhalten.

 

          Wer krank ist, sich krank fühlt oder bei wem der Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung besteht, darf nicht teilnehmen.

          Vorgeschrieben ist ein Abstand zu anderen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, von mindestens 1,5 Metern.

        Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend. Soweit für das Wahrnehmen der liturgischen Dienste (Priester, Lektor/Lektorin, Kantor/Kantorin etc.) das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Feier nicht möglich ist, sind diese für den unbedingt notwendigen Zeitraum davon befreit, müssen aber zur Kompensation größere Sicherheitsabstände einhalten.

         Wer zur Feier gemeldet ist, muss beim Betreten des Kirchenraums die Hände desinfizieren.

         Der Gottesdienst soll in der gebotenen Kürze gefeiert werden.

         Die Feier nicht öffentlich zugänglicher Gottesdienste ist nach den Bestimmungen dieser Rahmenordnung auch an Wochentagen möglich.

          Die Pfarrgemeinde soll über die Zeit des nicht öffentlich zugänglichen Gottesdienstes informiert werden. Die üblichen äußeren Zeichen können den Gläubigen die Erfahrung der Verbundenheit ermöglichen (z.B. Glockengeläute, Lichter im Fenster oder am Balkon).

       Alle Gläubigen sind eingeladen, daheim Gottesdienst zu halten und sich im Gebet mit anderen zu verbinden; dafür können Videomeetings und Gottesdienstübertragungen (Radio, Fernsehen, Livestream[2] etc.) eine Unterstützung seinModelle für das Feiern von Hausgottesdiensten werden von den Liturgiereferaten der Diözesen in Österreich und Bozen-Brixen sowie von den Liturgischen Instituten in Salzburg und Freiburg/Schweiz über www.netzwerk-gottesdienst.at angeboten.

 

Regelungen zur liturgischen Musik

Möglich ist derzeit nur der Gesang von Solisten. Eine Kantorin / ein Kantor soll die unbedingt notwendigen Gesänge übernehmen; an die Stelle der übrigen Gesänge soll Instrumentalmusik (Orgel, Soloinstrumente) treten.

 

 

Konkretisierungen für die einzelnen Feierformen

 

Messfeier

    Die Hostien werden in der Sakristei vom Zelebranten nach Reinigen und Desinfizieren der Hände in die Hostienschale gelegt. Auf einer separaten Patene bereitet er eine eigene (gro-ße) Hostie, die er dann bei den Einsetzungsworten erheben, beim Agnus Dei brechen und schließlich selbst konsumieren wird.

        Während des Hochgebetes bleibt die Schale mit den Hostien für die Mitfeiernden zur Mini-mierung der Übertragungsgefahr durch den Sprechakt bedeckt.

        Als Friedenszeichen sind das gegenseitige Anblicken und Zuneigen und die Zusage des Frie-dens möglich.

        Der Vorsteher kommuniziert in der vorgesehenen Weise, legt an der Kredenz den Mund-Nasen-Schutz an und wäscht sich gründlich die Hände (mit Warmwasser und Seife) oder desinfiziert sie. Dann nimmt er am Altar die Abdeckung von der Hostienschale.

        Beim Kommuniongang sind aus hygienischen Gründen folgende Regeln zu beachten:

o   Beim Gang zur Kommunion ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten;

o   es ist nur Handkommunion möglich;

o   die Worte „Der Leib Christi – Amen“ entfallen unmittelbar beim Empfang der Kom-munion durch die Gläubigen; der Vorsteher kann diese Worte aber nach dem „Seht das Lamm Gottes … Herr, ich bin nicht würdig“ sprechen, worauf alle mit „Amen“ antworten;

o   mit der heiligen Kommunion in den Händen treten die Gläubigen wenigstens 2 Meter zur Seite, um in Ruhe und Würde die Kommunion zu empfangen, was mit einem leichten Anheben des MNS möglich ist.

 

Feiern der Taufe

sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

 

Feiern der Trauung

sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

 

Feier des Sakraments der Versöhnung

       Die Beichte ist nur außerhalb des Beichtstuhles möglich, bevorzugt in einem ausreichend großen und gut durchlüfteten Raum, in dem die gebotenen Abstände (mindestens 2 Meter) gewahrt bleiben können.

       Das Tragen von MNS ist (v.a. bei einem längeren Gespräch) angeraten. Hilfreich kann das Aufstellen einer Plexiglasscheibe auf einem Tisch in der Mitte sein.

 

Krankenkommunion, Viaticum und Feier der Krankensalbung

       Für Kranke und Sterbende bleibt die Möglichkeit der seelsorglichen Begleitung unter Einhaltung strenger Hygieneregeln nach Maßgabe der jeweiligen Einrichtung gewährleistet.

       Bei der Krankenkommunion (und beim Viaticum) außerhalb von Krankenhäusern und Pflegeheimen muss im Vorfeld der Besuch mit den Angehörigen gut besprochen und vorbereitet werden, um die Hygieneregeln einhalten zu können.

 

Begräbnisse

       Zur Feier des Begräbnisses sind bis zu 50 Personen zugelassen. Dies gilt auch für Gottesdienste (Messfeier/Wort-Gottes-Feier) unmittelbar vor oder nach der Bestattung. Für sie gelten die Regeln dieser Rahmenordnung.