Nach so vielen Kriegen, wie es sie derzeit in der Welt gibt, und den damit verbundenen Kriegsverbrechen und unbeschreiblichen Gräueltaten wird das Vergeben nicht leicht sein. Aber soll unsere Zukunft von Hass getragen und bestimmt werden?
Es ist umso schwieriger, wenn die Täter keine Reue und keine Einsicht zeigen. Gott vergibt uns nicht nur siebenmal siebzigmal. Wenn wir ein wenig Reue und Demut zeigen, kann das sehr heilend wirken.
Eine Geschichte erzählt, dass Jesus am Ende der Welt, als schon alle im Himmel waren, traurig am Fenster stand. Als er gefragt wurde, warum er sich nicht freut, antwortete er: „Ich warte auf Judas.“
(von Pfarrer Gabriel Kozuch)